Vapes: Die smarte Alternative für Genießer
Vapes sind elektronische Geräte, die eine Flüssigkeit durch eine Heizspule verdampfen, sodass der Nutzer ein Aerosol inhaliert, statt Tabak zu verbrennen. Dieser Verdampfungsprozess ohne Verbrennung ist ihr zentraler funktionaler Vorteil, da er die Aufnahme von Nikotin oder Aromen ohne Teer und ohne klassischen Rauch ermöglicht. Zur Nutzung füllt man das Liquid in den Tank oder setzt eine Kartusche ein, betätigt den Feuerknopf oder zieht direkt am Mundstück und inhaliert den entstehenden Dampf.
Was E-Zigaretten wirklich sind: Funktionsweise und Bestandteile
E-Zigaretten, oft Vapes genannt, sind elektrische Verdampfer, die eine Flüssigkeit – das Liquid – durch eine Heizspirale erhitzen. Sie verbrennen nichts, sondern erzeugen Aerosol. Hauptbestandteile: Akku, Verdampferkopf mit Coil und Watte, Mundstück sowie ein Tank oder Pod. Das Liquid enthält Propylenglykol, pflanzliches Glycerin, Aromen und optional Nikotin. Frage: Was passiert beim Zug? Antwort: Der Akku erhitzt die Coil, die Watte saugt Liquid nach, es verdampft sofort – kein Teer, kein Rauch. Für Einsteiger: Coil rechtzeitig wechseln, Liquidstand prüfen, Akku sicher laden.
Aufbau eines Geräts: Akku, Verdampfer und Coil im Detail
Der Aufbau eines Geräts: Akku, Verdampfer und Coil im Detail umfasst drei zentrale Komponenten. Der Akku liefert die elektrische Energie, meist als wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Zellen-Typ, und bestimmt Kapazität sowie Leistung. Der Verdampfer, auch Tank oder Clearomizer genannt, speichert die E-Liquid und führt sie über eine Dochtstruktur zur Heizwendel. Der Coil besteht aus Draht mit definiertem Widerstand; er erhitzt sich und verdampft das Liquid. Entscheidend ist das Zusammenspiel: Ein zu niedriger Widerstand belastet den Akku stärker, während ein zu hoher die Dampfproduktion reduziert. Austauschbare Coils ermöglichen die Anpassung an individuelle Vorlieben.
Liquid-Zusammensetzung: Propylenglykol, Glyzerin und Nikotin
Die Liquid-Zusammensetzung aus Propylenglykol, Glyzerin und Nikotin bestimmt maßgeblich das Dampferlebnis. Propylenglykol sorgt für einen kräftigen Throat Hit und trägt Aromen intensiv, während Glyzerin dichteren Dampf erzeugt und milder im Hals wirkt. Nikotin ist optional und in unterschiedlichen Stärken erhältlich – von null bis hoch. Das Mischverhältnis von PG zu VG beeinflusst Geschmack, Dampfmenge und Konsistenz. Frage: Warum kratzt mein Liquid im Hals? Ein höherer Propylenglykol-Anteil verstärkt den Throat Hit, während mehr Glyzerin ihn abmildert.
Wie aus Flüssigkeit Dampf entsteht: Der Verdampfungsprozess
Im Inneren einer E-Zigarette trifft die Verdampfung der Flüssigkeit auf eine beheizte Wendel, die das Liquid innerhalb von Sekundenbruchteilen erhitzt. Sobald die Temperatur den Siedepunkt erreicht, wandelt sich das flüssige Gemisch aus Propylenglykol, Glyzerin, Aromen und Nikotin in feinen Dampf um. Dieser Prozess erfolgt kontinuierlich, solange der Nutzer am Mundstück zieht, wodurch der Unterdruck das erhitzte Aerosol durch den Verdampferkanal transportiert. Entscheidend ist die exakte Abstimmung von Heizleistung und Liquidzufuhr, damit keine Verbrennung, sondern eine saubere Verdampfung entsteht.
- Die Wendel erhitzt das Liquid direkt bis zum Siedepunkt.
- Der Unterdruck beim Ziehen befördert den Dampf nach außen.
- PG und VG verdampfen bei unterschiedlichen Temperaturen.
- Zu hohe Leistung verbrennt die Watte statt zu verdampfen.
Rechtliche Lage in Deutschland: Was Dampfer wissen müssen
Als Dampfer in Deutschland musst du wissen, dass deine E-Zigarette rechtlich als Tabakware gilt, sobald sie Nikotin enthält. Für Vapes ohne Nikotin gelten andere Regeln, aber viele Läden verkaufen trotzdem nur an Volljährige. Wichtig ist der Jugendschutz: Unter 18 Jahren ist der Verkauf an dich verboten, egal ob mit oder ohne Nikotin. Im öffentlichen Raum darfst du dampfen, wo Rauchen erlaubt ist – aber nicht in Bahnhöfen oder Gaststätten, wenn es dort untersagt ist. Achte darauf, dass deine Liquids maximal 20 mg/ml Nikotin enthalten dürfen, sonst ist der Besitz problematisch.
Tabakerzeugnisgesetz und EU-TPD: Die wichtigsten Vorgaben
Das Tabakerzeugnisgesetz und die EU-TPD legen für Vapes verbindliche Grenzen fest: Nikotin maximal 20 mg/ml, Tankvolumen bis 2 ml, Nachfüllbehälter bis 10 ml. Jede Flüssigkeit braucht eine gesundheitsbezogene Warnung auf der Verpackung. Zudem sind bestimmte Zusatzstoffe wie Vitamine oder Koffein in E-Liquids verboten.
Was bedeutet das konkret für mich als Dampfer?
Du darfst nur Produkte kaufen, die diesen Vorgaben entsprechen. Achte auf Nikotinstärke, Füllmenge und Warnhinweise – denn nur so bist du rechtlich auf der sicheren Seite und vermeidest Probleme beim Kauf oder Gebrauch.
Altersbeschränkungen und Verkaufsverbote im Überblick
In Deutschland dürfen Vapes und E-Zigaretten grundsätzlich erst ab 18 Jahren erworben werden. Das gilt sowohl für nikotinhaltige als auch für nikotinfreie Produkte, sodass der Handel ein einheitliches Mindestalter für den Verkauf von Vapes beachten muss. Verkaufsverbote greifen zudem im Versandhandel sowie bei Automaten, wenn keine Altersprüfung erfolgt. Für Dampfer bedeutet das: Ausweiskontrolle beim Kauf ist verpflichtend, und der Erwerb durch Minderjährige ist untersagt. Dürfen Minderjährige Vapes kaufen? Nein, der Kauf und die Abgabe an Personen unter 18 Jahren sind in Deutschland verboten.
Steuerpflicht ab 2022: Die Tabaksteuer auf Liquids
Seit Juli 2022 unterliegen Liquids für E-Zigaretten der Tabaksteuer, wodurch sich der Verkaufspreis pro Milliliter deutlich erhöht. Besteuert wird jede nikotinhaltige wie nikotinfreie Flüssigkeit, unabhängig von der Konsumform. Die Steuerlast steigt schrittweise: 2022 betrug sie 0,16 Euro pro Milliliter, 2024 bereits 0,20 Euro, ab 2025 dann 0,26 Euro. Für Dampfer bedeutet das, dass größere Gebinde und Selbstmischen finanziell attraktiver werden. Steuerbanderolen kennzeichnen steuerpflichtige Fertigliquids. Die Abgabe erfolgt beim Hersteller oder Importeur, nicht direkt beim Endverbraucher. Wer Liquids aus dem Ausland bezieht, muss die Steuer selbst anmelden. Beachte: Nikotinfreie Liquids sind ebenfalls steuerpflichtig, sofern sie zum Verdampfen bestimmt sind.
Gesundheitliche Aspekte: Chancen und Risiken im Vergleich
Der Vape gilt oft als weniger schädlich, weil beim Verdampfen viele Verbrennungsgifte wegfallen, was die Atemwege im Vergleich zur Zigarette spürbar entlasten kann. Doch Nikotin bleibt auch im Dampf stark abhängigkeitserzeugend und belastet Herz sowie Kreislauf. Die Chancen liegen klar im Umstieg für Erwachsene, die vom Rauchen loskommen wollen. Die Risiken betreffen vor allem junge Menschen und Nichtraucher, deren Lunge und Gehirn durch ständiges Dampfen gereizt werden. Wer schon nicht raucht, sollte also besser gar nicht erst mit Vapes anfangen.
Schadstoffreduktion gegenüber klassischen Zigaretten
Beim Umstieg von klassischen Zigaretten auf Vapes sinkt die Aufnahme zahlreicher Verbrennungsprodukte deutlich, weil bei der Verdampfung kein Tabak verbrennt. Schadstoffreduktion gegenüber klassischen Zigaretten zeigt sich vor allem bei Teer, Kohlenmonoxid und vielen krebserzeugenden Verbrennungsstoffen, die im Rauch entstehen. Nutzer nehmen dadurch messbar weniger dieser Stoffe auf, was das Risiko für Atemwege und Herz-Kreislauf im Vergleich zum Weiterrauchen senken kann. Ist die Schadstoffreduktion gegenüber klassischen Zigaretten garantiert? Nein, sie hängt von Gerät, Liquid und Nutzung ab, fumot vape doch bei konsequentem Umstieg ist sie praktisch die zentrale Chance.
Langzeitfolgen und aktuelle Studienlage
Die Langzeitfolgen von Vapes sind noch nicht vollständig geklärt, da es sie erst seit rund zwei Jahrzehnten gibt. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass chronischer Nikotinkonsum das Herz-Kreislauf-System belastet und die Gefäßwände schädigen kann. Auch die Atemwege reagieren oft empfindlich auf Propylenglykol und Aromastoffe, was zu anhaltenden Entzündungen führen kann. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen, dass reine Dampfprodukte weniger schädlich sind als Tabakrauch, aber nicht risikofrei. Wer langfristig dampft, sollte daher regelmäßig seine Lungenfunktion und Herzgesundheit checken lassen.
Nikotinsucht und Umstiegshilfen für Raucher
Für stark nikotinabhängige Raucher kann der Umstieg auf E-Zigaretten eine wirksame Nikotinsucht-Umstiegshilfe sein, weil sie den gewohnten Inhalationsreiz und die Nikotinaufnahme beibehalten, während die Verbrennungsschadstoffe entfallen. Entscheidend ist die schrittweise Reduktion der Nikotinkonzentration, um Entzugssymptome zu mildern und Rückfälle zu vermeiden. Wer zusätzlich verhaltenstherapeutische Begleitung nutzt, verdoppelt seine Chancen, dauerhaft rauchfrei zu bleiben. Nikotinersatzprodukte wie Pflaster oder Kaugummi können parallel oder als Alternative dienen, wenn der Umstieg auf Vapes nicht gelingt. Langfristig bleibt das Ziel, auch die E-Zigarette abzubauen.
- Nikotinstärke schrittweise senken, nicht abrupt stoppen
- Gewohnte Handlung durch Vape oder Kaugummi ersetzen
- Ärztliche oder therapeutische Begleitung einplanen
- Rückfall als Lernanlass statt als Versagen werten
Umweltbilanz: Müllproblem oder nachhaltige Alternative?
Nach dem letzten Zug bleibt oft nur ein Plastikgehäuse mit Lithium-Ionen-Akku, das in keiner Wertstofftonne etwas verloren hat – ein echtes Müllproblem, weil die Rückgewinnung von Lithium, Kobalt und Nickel aus Einweg-Vapes aufwendig und selten ist. Die Umweltbilanz ist daher ambivalent: Einweg-Vapes verursachen akut Sondermüll, während Mehrweg-Systeme mit wiederaufladbaren Akkus und nachfüllbaren Pods den Abfall pro Zug drastisch senken. Wie nachhaltig ist eine Vape also wirklich? Nachhaltiger wird sie nur, wenn du sie mehrfach nutzt, den Akku separat entsorgst und Pods statt ganzer Geräte wechselst – so verschiebt sich die Bilanz vom Wegwerfprodukt zur langlebigeren Alternative.
Einwegprodukte und ihre ökologischen Folgen
Einweg-Vapes landen nach wenigen Zügen im Müll und verursachen dabei ökologische Folgen für die Umwelt. Denn in jedem Wegwerf-Modell stecken Plastik, Metall und ein Lithium-Ionen-Akku, der bei falscher Entsorgung Feuer fangen kann. Die winzigen Bauteile sind kaum recycelbar, weil sie fest verklebt sind – so wird aus einem kurzen Genuss schnell Sondermüll. Was passiert mit den wertvollen Rohstoffen? Sie gehen verloren, statt wiederverwendet zu werden. Deshalb belastet jede achtlos weggeworfene Vape Böden, Gewässer und am Ende auch uns selbst – Mehrweg bleibt hier die klar bessere Wahl.
Recycling von Akkus und Pods: Aktuelle Möglichkeiten
Bei Einweg-Vapes landen Akku und Pod meist zusammen im Restmüll – schade, denn beides ist trennbar. Recycling von Akkus und Pods geht heute so: Akku am besten ausbauen, Pole abkleben und zur Sammelstelle für Lithium-Ionen-Akkus bringen, etwa im Elektromarkt oder Wertstoffhof. Pods aus Kunststoff gehören in den Gelben Sack, Restflüssigkeit vorher in ein Tuch. Mehrweg-Pods lassen sich oft spülen und neu befüllen. Kann ich Vape-Akkus einfach in den Hausmüll werfen? Nein, wegen Brandgefahr und verlorener Rohstoffe – nutze echte Rückgabestellen.
Wiederverwendbare Systeme als umweltfreundlichere Option
Wiederverwendbare Systeme sind eine umweltfreundlichere Option, weil sie im Gegensatz zu Einweg-Vapes nicht nach jeder Nutzung entsorgt werden. Stattdessen lassen sich Akku, Verdampferkopf oder Pods gezielt austauschen, wodurch deutlich weniger Kunststoff- und Metallabfall entsteht. Der ökologische Vorteil zeigt sich vor allem in der langfristigen Nutzung: Wer sein Gerät mehrfach auflädt und nur Verschleißteile ersetzt, reduziert den Ressourcenverbrauch pro Nutzung erheblich. Entscheidend ist jedoch die korrekte Handhabung, damit die Wiederverwendbarkeit von Vape-Geräten tatsächlich greift. Dafür gilt folgende Reihenfolge:
- Gerät mit austauschbarem Coil oder Pod wählen.
- Verschleißteile separat und sortenrein entsorgen.
- Akkus fachgerecht zum Recycling zurückgeben.
Kaufberatung: Das passende Gerät für jeden Bedarf
Beim Kaufberatung: Das passende Gerät für jeden Bedarf für Vapes beginnt alles mit der Frage, wie und wo du dampfst. Für Einsteiger, die unterwegs sind, zählt eine einfache Handhabung mit festen Coils und wenig Leistung. Wer zu Hause bleibt und Geschmack priorisiert, greift zu einem Gerät mit variabler Wattzahl und austauschbaren Verdampferköpfen. Wer hingegen zwischen beiden Welten pendelt, merkt schnell, dass ein zweites Gerät oft die ehrlichere Lösung ist als ein Kompromiss. Frag dich also zuerst nach deinem Alltag, nicht nach den Daten auf dem Papier. So findest du genau das Gerät, das zu deinem Bedarf passt.
Einsteigermodelle für Umsteiger
Für Umsteiger eignen sich Einsteigermodelle mit Zugautomatik besonders, da sie ohne Knopfdruck und Leistungseinstellung funktionieren. Achten Sie auf einen festen, niedrigen Wattbereich, der für Einsteiger optimiert ist, sowie auf kompatible Coils mit hohem Widerstand. Modelle mit Top-Fill und auslaufsicherem Tank erleichtern die Handhabung. Eine verstellbare Airflow hilft, den Zugwiderstand an die frühere Raucherfahrung anzupassen. Integrierte Akkus mit USB-C laden unkompliziert. Vermeiden Sie komplexe Menüs und Sub-Ohm-Verdampfer. Stattdessen sollten Einsteigermodelle für Umsteiger einfache MTL-Züge ermöglichen und mit nikotinsalzhaltigen Liquids verwendet werden.
Fortgeschrittene Geräte für erfahrene Nutzer
Fortgeschrittene Geräte für erfahrene Nutzer bieten variable Watt- oder Temperatursteuerung, austauschbare Coils und oft einen 510-Anschluss für eigene Verdampfer. Diese Modelle erlauben die exakte Anpassung von Zugwiderstand, Dampfmenge und Geschmacksintensität. Wer die Zusammenhänge zwischen Widerstand, Leistung und Luftzufuhr beherrscht, kann mit solchen Geräten sein Dampferlebnis präzise auf persönliche Vorlieben abstimmen. Achte auf einen robusten Akkuträger mit austauschbaren Zellen, eine zuverlässige Chipsteuerung und eine klare Menüführung. Selbstwickler profitieren von größeren Decks und besserer Materialqualität. Für Einsteiger sind diese Geräte jedoch wegen der höheren Einstellkomplexität und des Pflegeaufwands weniger geeignet.
Fortgeschrittene Geräte für erfahrene Nutzer erfordern technisches Verständnis, bieten dafür maximale Kontrolle über Dampf, Geschmack und Zugverhalten.
Pod-Systeme und ihre Vor- und Nachteile
Pod-Systeme überzeugen durch kompakte Bauweise, einfache Handhabung und auswechselbare Coils oder fertige Pods, was den Einstieg erleichtert. Ihre Vor- und Nachteile zeigen sich im Alltag: geringes Gewicht und diskretes Dampfen sprechen für sie, während kleinere Akkus häufigeres Laden erfordern. Zudem hängt der Geschmack stark von der Pod-Qualität ab, sodass günstige Modelle schnell an Intensität verlieren. Wer wenig Watt und restriktives Ziehen bevorzugt, findet hier eine passende Lösung. Wer hingegen lange Laufzeiten und volle Leistungsentfaltung braucht, greift besser zu einem klassischen Akkuträger.
Jugendschutz und Prävention: Was Eltern und Schulen tun können
Eltern sollten offen und frühzeitig über Vapes sprechen, denn Nikotin schädigt die Entwicklung des Gehirns bis ins junge Erwachsenenalter. Schulen können Präventionsprojekte mit Peer-Education etablieren, in denen ältere Schüler jüngere über Risiken aufklären. Wichtig ist, klare Regeln zu Hause und im Schulgebäude durchzusetzen und Alternativen wie Sport oder Kreativangebote zu fördern. Beide Seiten sollten Warnsignale wie süßliche Gerüche oder auffälliges Verhalten ernst nehmen und professionelle Beratungsstellen einbeziehen. So wird Jugendschutz nicht nur kontrolliert, sondern wirklich gelebt.
Zugangsmöglichkeiten für Minderjährige einschränken
Eltern können Zugangsmöglichkeiten für Minderjährige einschränken, indem sie Vapes zu Hause konsequent wegschließen und nicht in Kinderzimmern oder Taschen lagern. Schulen wiederum sollten Pausenbereiche und Schließfächer regelmäßig kontrollieren und Verdachtsfälle direkt melden. Entscheidend ist, dass Erwachsene nicht nur verbieten, sondern Alternativen wie Sport oder Gesprächsangebote sichtbar machen. Auch der Austausch mit anderen Eltern über Bezugsquellen hilft, Vertriebswege auszutrocknen. Wie können Eltern konkret den Zugang zu Vapes verhindern? Indem sie den Kauf über ältere Geschwister oder Dritte aktiv ansprechen und klare Absprachen mit dem Freundeskreis treffen.
Aufklärungsarbeit in Schulen und Elternhäusern
Wirksame Aufklärungsarbeit in Schulen und Elternhäusern zu Vapes setzt auf altersgerechte, interaktive Formate statt reiner Verbote. Schulen integrieren das Thema in Biologie- und Lebenskompetenzunterricht, nutzen Peer-Education und laden Fachkräfte ein, die über Nikotinsucht und Aromenrisiken sachlich informieren. Elternhäuser ergänzen dies durch offene Gespräche ohne Moralisieren, gemeinsame Regeln und Vorbildverhalten. Entscheidend ist die Verzahnung beider Orte: Nur wenn Schule und Elternhaus dieselben Botschaften vermitteln, entsteht Vertrauen. Wie gelingt Aufklärungsarbeit in Schulen und Elternhäusern konkret? Indem man früh beginnt, konsistente Informationen liefert und Kinder befähigt, Werbung sowie Gruppendruck kritisch zu hinterfragen.
Werbeverbote und ihre Wirksamkeit
Werbeverbote für Vapes können die Sichtbarkeit und den Konsum bei Jugendlichen reduzieren, indem sie den direkten Kontakt mit Marken und Konsumanreizen verringern. Ihre Wirksamkeit hängt jedoch stark von der Durchsetzung und davon ab, ob Jugendliche dennoch über soziale Medien oder Gleichaltrige mit Vapes in Kontakt kommen. Eltern können Werbeverbote unterstützen, indem sie zu Hause über Influencer-Werbung und Produktplatzierungen sprechen. Schulen können im Unterricht thematisieren, wie Werbung Konsumverhalten beeinflusst. Wie wirksam sind Werbeverbote für Vapes bei Jugendlichen? Sie sind ein Baustein, ersetzen aber keine Aufklärung und Vorbildfunktion.
Trends und Zukunft: Wohin entwickelt sich der Markt?
Bei Vapes dreht sich die Zukunft vor allem um mehr Kontrolle und Einfachheit für dich als Nutzer. Immer mehr Geräte passen sich automatisch an deine Zugtechnik an, sodass du weniger einstellen musst. Auch nachhaltige Modelle mit austauschbaren Teilen werden beliebter, damit du nicht ständig neu kaufen musst. Gleichzeitig rücken Akkus mit längerer Laufzeit und schnellerer Ladung in den Fokus, damit du unterwegs seltener ans Kabel musst. Geschmacklich geht der Trend zu klareren, natürlicheren Aromen ohne künstlichen Beigeschmack. Smarte Features wie Zugzähler oder Erinnerungen bleiben praktisch, ohne dich zu nerven. Kurz gesagt: Vapes werden benutzerfreundlicher, langlebiger und besser an deinen Alltag angepasst.
Neue Technologien und innovative Produkte
Bei den neuen Vapes dreht sich technisch gerade richtig was: innovative Produkte wie Mesh-Coils sorgen für gleichmäßigeren Geschmack und weniger verbranntes Liquid, während USB-C-Schnellladung und größere Akkus die Nutzung unterwegs entspannter machen. Auch smarte Features wie Zugzähler, kindersichere Sperren per Tastenkombination oder automatische Leistungsanpassung per Chip sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Sogar App-Anbindung via Bluetooth gibt’s schon, um Wattzahl und Zugverhalten bequem am Handy zu checken. Für dich bedeutet das: weniger Gefummel, mehr Kontrolle und ein intensiveres Dampferlebnis ohne ständiges Nachjustieren.
Neue Technologien machen Vapes smarter, sicherer und benutzerfreundlicher – mit Mesh-Coils, Schnellladung und App-Steuerung für ein rundum besseres Dampferlebnis.
Regulatorische Entwicklungen auf EU-Ebene
Die EU-Regulierung für Vapes verändert konkret, was Nutzer kaufen und wie sie dampfen. Die Tabakproduktrichtlinie begrenzt Nikotinmengen, Tankvolumen und verbietet bestimmte Zusatzstoffe – das schränkt Auswahl und Geschmack direkt ein. Die EU-weite Einwegpfandpflicht für Einweg-E-Zigaretten ab 2026 bedeutet für dich: Rückgabe statt Wegwerfen, höhere Preise und weniger impulsive Käufe. Zudem fordert die geplante Revision der Richtlinie einheitliche Warnhinweise und kindersichere Verschlüsse, was Handhabung und Alltag spürbar prägt. Für dich heißt das: weniger Vielfalt, strengere Produktstandards und mehr Verantwortung beim Entsorgen.
Auswirkungen auf die Tabakindustrie und den Einzelhandel
Die Auswirkungen auf die Tabakindustrie und den Einzelhandel zeigen sich vor allem im Sortimentswandel: Immer mehr Läden stellen Vapes sichtbar neben klassische Zigaretten, um Stammkunden zu halten. Tabakhersteller reagieren, indem sie eigene E-Liquid-Linien und wiederbefüllbare Systeme anbieten, statt nur Wegwerfprodukte. Für Kioske und Tankstellen bedeutet das: kleinere Packungsgrößen, mehr Nikotinstärken und Zubehör wie Coils oder Ladestecker. Wer als Händler nur auf Tabak setzt, verliert Laufkundschaft an spezialisierte Vape-Shops. Gleichzeitig sinkt die Lagerbindung, weil Liquids länger haltbar sind als Tabakwaren. Entscheidend ist, dass Einzelhändler Beratung zu Geräten und Nikotingehalt anbieten, sonst kaufen Kunden online.